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Parkraumbewirtschaftung in der Gemeinde Timmendorfer Strand: Parkgebühren auf den Großparkplätzen erst ab Frühjahr 2023?

Großparkplatz

Von René Kleinschmidt

Timmendorfer Strand. Die Mitglieder des Verkehrsausschusses haben in ihrer jüngsten Sitzung am vergangenen Donnerstag mehrheitlich für eine weitere Verschiebung für die Einführung von Parkgebühren auf den Großparkplätzen der Gemeinde gestimmt.

Die Gemeindevertretung hat bereits in ihrer Sitzung am 29. März 2022 die Neufassung der Parkgebührenverordnung beschlossen. Die Verordnung ist am 1. Juni 2022 in Kraft getreten (TiNi24.de berichtete).

Das Parken auf einer der mehr als 3.000 Stellflächen auf den fünf Großparkplätzen in Timmendorfer Strand und Niendorf/Ostsee sollte ab 1. Juni kostenpflichtig werden. Das Parken vor den Einkaufsmärkten wie Aldi, famila und Futterhaus in Timmendorfer Strand und vor Edeka Jens in Niendorf/Ostsee bleibt davon unberührt, dort wäre das Parken weiterhin kostenfrei - mit Parkscheibenregelung.

Im Juni wurde das Vorhaben aber auf den Herbst 2022 verschoben, da unter anderem die notwendigen Parkscheinautomaten (PSA) fehlten.

Die vorhandenen Gebührentarife an den bestehenden Parkscheinautomaten wurden bereits angepasst. Die Bewirtschaftung der Großparkplätze sollte durch das Umsetzen der vorhandenen Parkscheinautomaten aus der Strandallee zwischen Niendorf und Timmendorfer Zentrum sowie der Beschaffung neuer Parkscheinautomaten im Herbst dieses Jahres erfolgen.

„Verwaltungsseitig wurde dieses Projekt in allen Bereichen mit der höchsten Priorität bearbeitet, sodass nach rechtzeitiger Öffentlichkeitsinformation eine gebührenpflichtige Bewirtschaftung zum 1. Oktober hätte starten können,“ berichtete Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke.

Aufgrund der einheitlichen Intention der Selbstverwaltung, die Großparkplätze erst im kommenden Jahr gebührenpflichtig zu bewirtschaften, ist es jetzt zur Vorberatung und Abstimmung im Fachausschuss gekommen.

Die Mehrheit der Ausschussmitglieder hat dafür gestimmt, dass die gebührenpflichtige Bewirtschaftung der Großparkplätze auf den 1. März 2023 verschoben werden soll – gegen die Stimmen der CDU.

Die vorhandenen Parkscheinautomaten in der Strandallee sollen auch erst später auf die Großparkplätze versetzt werden. Somit bleiben auch die Parkflächen entlang der Strandallee zwischen Niendorf und Timmendorfer Strand erst einmal erhalten. Diese sollten längst aufgelöst werden, um den Verkehr für Radfahrer und Kraftfahrer sicherer zu machen. In diesem Bereich, der übrigens keine Fahrradstraße ist, dürfen Radfahrer entgegengesetzt der Einbahnstraße fahren. Durch die parkenden Autos ist es meistens sehr eng, wenn Autofahrer Radler überholen möchten und dann andere Radfahrende entgegenkommen. (Gilt hier jetzt "Einnahmen generieren vor Sicherheit"?, Anmerkung der Redaktion)

Mit einer um fünf Monate verschobenen Einführung der Gebühren würde die Gemeinde auf Einnahmen in Höhe von rund 600.000 Euro verzichten. Die sofortige Stilllegung der PSA in der Strand­allee würde lediglich Mindereinnahmen von zirka 34.000 Euro mit sich bringen.

Aufgrund der erheblichen finanziellen Auswirkungen hat die Verwaltung empfohlen, die Einführung der Parkgebühren auf den Großparkplätzen nicht zu verschieben.

„Angesichts der aktuellen Energiekrise sind wir gerade jetzt auf diese Einnahmen angewiesen“, erklärte Bürgermeister Sven Partheil-Böhnke. Das Argument der Gemeindeverwaltung, dass eventuell andere wichtige Projekte dann nicht umgesetzt werden können, beeindruckte die Mehrheit der Ausschussmitglieder nicht.

Die endgültige Entscheidung über diese neue „Neverending Story“ fällt die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am 29. September 2022. R.K.

Zum Foto ganz oben (zum Vergrößern bitte anklicken!): Bereits ab 1. Juni sollte das Parken auf den Großparkplätzen in der Gemeinde Timmendorfer Strand kostenpflichtig werden. (Foto: René Kleinschmidt)

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Nachricht vom 21.9.22 19:30

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Montag, 03. Oktober 2022

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