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"Brückenschlag" und "1. Tea-Time-Party" zog viele Besucher an die neu entstehende "Teehaus-Seebrücke"

Brückenschlag

Timmendorfer Strand. In Timmendorfer Strand wurde am Freitag, d. 30. Dezember, mit Einheimischen und Gästen die Fertigstellung des ersten Bauabschnitts der neu entstehenden Teehaus-Seebrücke am Hotel Seeschlösschen mit der "1. Tea-Time-Party" auf See und an Land gefeiert. Rechtzeitig zur Hauptsaison soll das 2,5 Millionen Euro Projekt fertiggestellt sein.

Das Bauprojekt war lange umstritten. Am Ende des rund 100 Meter langen Neubaus wird ein asiatisches Tee-Haus entstehen. Der private Investor Jürgen Hunke, mit Zweitwohnsitz in Timmendorfer Strand, beteiligt sich mit rund 600.000,- Euro an den Baukosten für die neue Brücke. Das Teehaus selber kostet rund 1 Mio. Euro und wird komplett von Hunke finanziert - als Geschenk an die Gemeinde. In Timmendorfer Strand gab es heftige Debatten, ob der Stil an die Ostseeküste passt. Erst ein Bürgerentscheid schuf Klarheit, nachdem sich die Mehrheit der Einwohnerinnen und Einwohner dafür entschied.

Bis Ende Februar 2012 soll nun die neue Seebrücke stehen, danach wird Investor Jürgen Hunke auf dem Brückenkopf sein asiatisches Teehaus errichten, dass etwa 1,2 Millionen Euro kosten und in das Eigentum der Gemeinde Timmendorfer Strand übergehen wird. "Der zweistöckige Pavillion samt Galerie und Bücherei wird ein ästhetisches Highlight und ein besonderer Ort der Harmonie, der die touristische Anziehungskraft der Gemeinde noch steigern wird", sind sich Gemeinde und Investor sicher. Das Teehaus wird rechtzeitig zur Hauptsaison 2012 eröffnet.

Am vorletzten Tag des vergangenen Jahres wurden erst einmal die Brückenpfeiler getauft (natürlich mit heißem Tee) und die ersten Arbeiten mit einer Tea-Time-Party gefeiert, umrahmt von asiatischer Musik und passenden, gastronmischen Angeboten an Land. Die geladenen Gäste, darunter Bürgervorsteherin Anja Evers, Rainer Steen als stv. Bürgermeister, Landrat Rainhard Sager, Teehaus-Bauherr Jürgen Hunke, Prof. Pastor Vogel und die Architekten, haben mit dem Ausflugsschiff "MS Dana" an den ersten Brückenpfeilern halt gemacht und die Grußworte zum "Brückenschlag" wurden per Lautsprecher an die zahlreichen Gäste an Land übertragen. Ein Dank richtete Jürgen Hunke u.a. an Bürgermeister Volker Popp, der sich für das Projekt stark gemacht hat.

Vision: Anfang 2009 wurde die Idee geboren, im Zusammenhang der Erneuerung der Seeschlösschenbrücke dieses einmalige Projekt für Timmendorfer Strand zu realisieren, nämlich auf dem zukünftigen Brückenkopf ein Teehaus zu bauen. Herr Jürgen Hunke als Stifter des Teehauses und Herr Bürgermeister Volker Popp verfolgten die Vision dieses Leuchtturmprojekts mit Ausdauer und der gebotenen Geduld für die vielen Fragen, die es in einem solchen “Public-Private-Partnership”-Projekt mit den vielfältigen Partnern und Verantwortlichen zu klären gilt. Im September 2009 wurde der Hamburger Architekt Andreas Schuberth mit dem Entwurf für das Teehaus beauftragt. Es entstanden verschiedenste Varianten, bis der heutige Entwurf Gestalt annahm. Die Vision einer Schaumkrone auf dem Meer, die Bauherrn und Architekten vorschwebte und der Versuch einer modernen Interpretation eines asiatischen Dachs wird hier auf dem im Wettberwerb ausgewählten Seebrückenentwurf der Planungsgemeinschaft Sellhorn&Partner und PPL Architekten, Hamburg, in enger Abstimmung realisiert. Eindrücke vom Wellenaufgang beim Sturm "Daisy" gaben das Bild für die geschwungene Dachform. Einer Gesamtform aus dreisinnig geformten Leimbindern mit mehrfach gekrümmten Gläsern an der Dachuntersicht, welche sich über einem transparenten, optisch leichten Glas-Stahlbau erhebt.

Technische Daten: Das Tragwerk des Teehauses besteht aus einer Stahlskelett-Konstruktion, die durch einen Stahlbetonkern ausgesteift wird. Die Dächer des Teehauses werden durch doppelt gekrümmte Schalen, die sich an den Graten verschneiden, gebildet. Diese Konstruktion stellt eine moderne Interpretation des asiatischen Pagodendachs dar. Das auf der Stahlkonstruktion ruhende Dach wird aus gekrümmten Sparren, doppelsinnig gekrümmten Gratsparren und einer Firstpfette aus Brettschichtholz gebildet. Es wird mit einer weißen Dachfolie eingedeckt. Die Dachuntersichten werden aus gekrümmten Sicherheitsglas aus Milchglas verkleidet, die nachts von innen beleuchtet werden. Im Erdgeschoss bieten große begehbare Glasboden Sicht auf das Meer, das hier bereits über fünf Meter tief ist. Die Glasfassade ist punktgehalten und linienförmig gelagert. Eine Sonnenschutzbeschichtung hält das helle Sonnenlicht, das auch vom Meer reflektiert wird, ab und schützt vor sommerlicher Aufheizung. Für die Statik zeichnet das Büro Abel, Hamburg, für die Glasstatik das Büro Dr. Siebert, München, verantwortlich. Das Brandschutzkonzept wurde durch das Büro Gerwing-Prattke, Lübeck, erstellt. Mitarbeit: Andreas Schuberth, Sven Fischer, Sebastian Winter, Sebastian Schuberth, Nils Krieger. Nutzflächen 362 m². Umbauter Raum 1.490 m³.

(Text und Foto: René Kleinschmidt)

Nachricht vom 8.1.12 09:50

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(c) INSIDE GROUP 2011 | Timmendorfer Strand - Niendorf | Letzte Aktualisierung: Dienstag, 21. September 2021

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