Name: Jürgen Hunke
Beruf: Privatier
Geburtsort: Halle / Gütersloh
Augenfarbe: braun
Haarfarbe: dunkel
Größe: 189 cm
Erlernter Beruf: Verlagskaufmann, selbständig seit 24. Lebensjahr
Ich lebe in Timmendorfer Strand seit 1997.
Ich bin hierhin gekommen, weil ich hier die ideale Kombination aus Großstadtnähe und Meer gefunden habe.
Besonderes mag ich hier: Alles.
Das gefällt mir nicht: Es wird nicht genügend Sensibilität bei der Erhaltung des Ortsbildes aufgebracht. Meines Erachtens müsste die ganze Promenade unter Denkmalschutz gestellt werden, unansehnliche Schilder verschwinden, hohe Bretterzäune verboten werden uvm.
In meiner Freizeit mache ich am liebsten: Lesen, meditieren, laufen.
Ich wünsche mir mehr Zeit für: Gute Gespräche.
Auf meinem Nachttisch liegt: Immer die Bibel, und z.Zt. "China heute".
Mein Lebensmotto: Was Du pflanzt, wirst Du ernten. Sowohl im Positiven als auch im Negativen. Nur der Zeitpunkt ist ungewiß.
Mein Lieblingsessen: Süß-Sauer, Thai oder Kantonesisch, oder auch Linsen mit Tafelspitz, die gibt es beim HSV in meiner Loge.
Mein Lieblingsgetränk: Apfel- und Weinschorle.
Meine älteste Erinnerung: Mein erstes Fußballspiel beim FC Gütersloh, da war ich fünf, die Schuhe habe ich übrigens noch.
Der schönste Platz auf dieser Welt ist für mich: Mein Haus am Strand von Ko Samui in Thailand.
Mit diesen Menschen würde ich gern einmal einen Spaziergang am Strand unternehmen: Mit Martin Luther und dem Dalai Lama.
Diesem Menschen würde ich gern mal meine Meinung sagen: Gerhard Schröder und Joschka Fischer.
Das große IN-side Interview mit Jürgen Hunke
IN-side: Herr Hunke, wie wird man Privatier und was macht man dann den ganzen Tag?
Jürgen Hunke: Die herannahende Jahrtausendwende übte auf mich schon vor vielen Jahren eine große Faszination aus, so dass ich mir vornahm, ab dem 1. Januar 2000 nur noch das zu machen, was mir Spaß macht. Am 31.12.1999 habe ich dann tatsächlich alles verkauft. Mein Tagesritual sieht heute so aus: Aufstehen um 5 Uhr, Massage um 6 Uhr, dann eine Stunde Sport, danach Duschen und ein gutes Frühstück. Nach so einem Tagesbeginn mache ich mich fröhlich pfeifend auf den Weg in mein Wohlfühlhaus in Hamburg und hab den ganzen Tag gute Laune.
IN-side: Ihr Engagement für den Fußballsport ist ja bekannt, warum jetzt auch Pferde-Trab-Rennen?
Jürgen Hunke: Das müsste ich sehr detailliert erläutern, aber sagen wir mal so: Dieser Sport hat eine lange Tradition, die nach über 120 Jahren zu enden drohte. Mein Engagement in Hamburg gilt in erster Linie dem Erhalt dessen, was unsere Väter und Großväter einmal mit viel Liebe aufgebaut haben. Und zweitens, das ist der etwas kompliziertere Teil, sollten Sie mein Buch "Das Machtkartell" lesen, dann verstehen Sie bestimmt, was gemeint ist. Ich hab noch eins da, glaube ich, das können Sie nachher gern mitnehmen.
IN-side: Was macht Jürgen Hunke als nächstes?
Jürgen Hunke: Ich schreibe ein Buch, das von Transparenz und Staat handelt und über Wohlfühlen und die Angst vor der Zukunft erzählt. Apropos: Transparenz wird übrigens in den nächsten Jahren ein ganz bedeutendes Thema werden.
IN-side: Wie wird das Buch heißen?
Jürgen Hunke: Ich denke "Abrechnung auf Hochdeutsch".
IN-side: Wie stehen Sie zu Feng Shui und hat es Ihr Leben verändert?
Jürgen Hunke: Ich glaube nicht an das theoretische Feng Shui. Das, was Sie hier alles in diesem Haus sehen, ist meine eigene Interpretation von Wohlfühlen und Ästhetik und hat mit klassischem Feng Shui wahrscheinlich wenig zu tun.
IN-side: Stört es Sie manchmal, dass die Menschen auf der Promenade staunend vor Ihrem Haus stehen bleiben, sich gegenseitig fotografieren und wilde Theorien über Bauart und Bewohner entwickeln?
Jürgen Hunke: Überhaupt nicht, ich liebe die Menschen und diese Welt und lebe gern hier. Was wäre denn die Alternative? Weit weg wohnen, einsam sein, in Angst leben? Mir fallen bestimmt zehn Gründe ein, die dagegen sprechen. Außerdem lebe ich ja zum Innenhof und bekomme deswegen von außerhalb wenig mit.
IN-side: Wie würden Sie sich selbst beschreiben?
Jürgen Hunke: Jürgen Hunke ist eine Kombination, auf der einen Seite bodenständig, auf der anderen Seite extrovertiert. Und persönlich unabhängig. Und mit großem Glück erfüllt, in dieser Welt, zu dieser Zeit und in diesem Land leben zu dürfen.
IN-side: Sie haben bestimmt eine Vorliebe für Autos. Mit welchem fahren Sie am liebsten?
Jürgen Hunke: Am liebsten fahre ich Fahrrad. Aber wir können ja nachher noch mal in die Garage gucken, da werden Sie bestimmt fündig. Ach ja, und vor kurzem habe ich in London einen McLaren gekauft, der ist echt klasse.
IN-side: Was ist Ihre Vision von Timmendorfer Strand / Niendorf in den kommenden 5 oder 10 Jahren?
Jürgen Hunke: Das Sylt der Ostsee werden. Wir müssen dafür ein konsequentes und detailliertes Konzept haben, und dabei ganz besonders auf Ästhetik achten.
IN-side: Haben Sie sich schon zum 3. Ostsee-Triathlon angemeldet? Jürgen Hunke: Nein. Der New-York-Marathon im vergangenen Jahr hat mir völlig gereicht, danach ging es mir wochenlang nicht wirklich gut.
IN-side: Stimmt es, dass Sie immer schwarze Kleidung und rote Schuhe tragen? Und wenn ja, warum?
Jürgen Hunke: Dass das nicht stimmt, sehen Sie doch, oder? Hier, meine Jeans ist eher bläulich. Na ja, jeder hat bestimmt seine Lieblingsfarbe, ich mag halt weder Braun, noch bunte Karomuster und so. Sie vielleicht? Also. Und die roten Schuhe hat schließlich auch nicht jeder...